🇩🇪 Die Bundesregierung, die Europäische Union und das Unternehmen Nvidia haben gemeinsam den neuen Supercomputer JUPITER im Forschungszentrum Jülich in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen.
Projekt und Finanzierung:
- Kosten: Das Projekt kostete rund 500 Millionen Euro und erforderte mehrere Jahre Forschung und Vorbereitung. Ungefähr ein Viertel der Kosten wurde von der Europäischen Union bereitgestellt, die andere Hälfte von der deutschen Bundesregierung und dem Bundesland.
- Infrastruktur: Das Projekt befindet sich an einem großen Ort, der etwa die Größe eines halben Fußballfeldes hat. Es benötigt elf Megawatt Strom. Die Gebäude des Projekts werden sogar mit der Wärme, die vom System abgegeben wird, beheizt.
- Leistung: Dieses System analysiert eine Milliarde (Trillion) Daten in einer Sekunde. Das Projekt ist als Infrastruktur für die Entwicklung von Quantensystemen konzipiert, was Multiprocessing bedeutet.
Rolle und Funktionen:
Das JUPITER-Projekt steht weltweit an vierter Stelle und macht Europa in Bezug auf Daten unabhängig.
- Anwendungen: Es kann präzise Wettervorhersagen treffen, Hitzewellen vorhersagen und das Auftreten von Stürmen im Voraus erkennen. Es kann sogar das menschliche Gehirn nachbilden und im medizinischen Bereich Krankheiten diagnostizieren. Es soll den Prozess der Medikamentenherstellung und Forschung voranbringen und beschleunigen.
- KI und Roboter: Es versorgt Roboter mit Bild-, Ton- und Farbinformationen. Es ermöglicht Autos durch die Intelligenz von Robotern auf die Straße zu bringen und leistet große Dienste für Kommunen.
Aussage: Friedrich Merz, Bundeskanzler, sagte bei der Vorstellung des Projekts: „Dies ist ein Zeichen für die digitale Souveränität und die wissenschaftliche Zukunft Europas. Mit diesem Projekt haben Deutschland und Europa ihre Position in der Welt festgelegt.“
Quelle: Jülich-Website

















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