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Warum sagt Friedrich Nietzsche „Gott ist tot“?


 Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844–1900) ist ein deutscher Philosoph, dessen Kritik mit dem Hammer erfolgt. Er ist einer der größten Kritiker der Religion und der klassischen Moral und ist vor allem für sein berühmtes Zitat „Gott ist tot“ bekannt.

„Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet.“

Dieses berühmte Zitat stammt aus dem Buch „Die fröhliche Wissenschaft“.

Dieses Zitat bedeutet nicht, dass Gott lebendig war und gestorben ist, oder dass wir ihn mit unseren eigenen Händen getötet haben oder dass dieser Mord ein physischer Mord ist.

Vielmehr hat die Wissenschaft und das Wissen der Menschen in der Moderne eine Entwicklung durchgemacht, und der Mensch kann nicht länger für die Stabilität seines Lebens zum Himmel aufschauen. Deshalb hat der Mensch durch die Wissenschaft und das Wissen, die er selbst erschaffen hat, das Licht für sein eigenes Leben angezündet und braucht Gott nicht mehr. Deshalb sagt er, dass er tot ist und stirbt, und wir ihn getötet haben.

In einem anderen Buch mit dem Titel „Zur Genealogie der Moral“ kritisiert Nietzsche die christliche Moral, die auf den Grundlagen von Sklaverei und Angst aufgebaut ist.

Er ist der Meinung, dass Religion den Menschen unterwürfig macht und er sich ständig nach einer Belohnung am Tage nach dem Tod sehnt. Demnach ist der Mensch darin ein Sklave und erniedrigt, weshalb Nietzsche dies als „Sklavenmoral“ bezeichnet.

Nachdem Friedrich den Tod Gottes verkündet, entsteht ein weiteres Problem, nämlich dass der Mensch in den Nihilismus verfällt. Die Frage ist: Wenn Gott nicht mehr existiert, welche Bedeutung hat dann das Leben?

Diese Frage bezeichnet er als das größte Problem seiner Zeit, das einer Antwort und Forschung bedarf.

Nietzsche geht einen weiteren Schritt voran und schreibt das Buch „Also sprach Zarathustra“. In diesem Buch sagt er, er lehre uns den „Übermenschen“. Der Übermensch in Nietzsches Augen ist jemand, der dem Leben selbst Wert und Bedeutung verleiht, der mutig, tapfer und frei ist.

Auf diese Weise verkündet Nietzsche den Tod Gottes. Er macht keinen Rückschritt und lehnt die göttliche Moral ab.

Er schafft den Übermenschen, das heißt den schöpferischen und mutigen Menschen, der seinem eigenen Leben Bedeutung verleiht. Auch heute noch wird dieses Denken Nietzsches in Deutschland weiter verbreitet, insbesondere im deutschen Rundfunksender Deutschlandfunk hat es besondere Bedeutung, und die Deutschen setzen mit diesem Geist ihre Innovationen fort und schauen nicht zum Himmel.

Auf diese Weise verkündet Nietzsche den Tod Gottes durch die menschliche Wissenschaft, überwindet den Nihilismus und erschafft den Übermenschen.


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